| 20 000 Jahre v. Chr. Der Chiemseegletscher schiebt Geröll ins Voralpenland und formt so unsere Landschaft. |
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| 12 000 Jahre v. Chr. Das Ende der Eiszeit. Auf dem kargen Boden wachsen die ersten Planzen. |
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1 300 Jahre v. Chr.
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| 2. - 4. Jahrhundert n. Chr. Auf diese Zeit wird das römische Landgut bei Unterkitzing mit ihren, teils seltenen, Funden datiert. Mit einer geophysikalischen Untersuchung stellte man die Mauerreste einer repräsentativen Portikusvilla mit 21 x 33 Metern und von einem Bad mit 15 x 18 Metern fest. Antonius Pius ( Caracalla ) a. D. 198-217 |
| 1150 Erste Erwähnung des Ortsnamens " Praitenprunn " in einer Schenkungsurkunde. |
| 1803 Die Obmannschaft Breitbrunn kam nach der Auflösung des Pflegegerichts Kling an das Landgericht Trostberg. |
| 1808 Mit den Ortschaften Kämpfenthal, Zell, Langbürgen, Westerhausen, Stock, Mooshappen und Haus wird ein Steuerdistrikt Breitbrunn gegründet . |
| 1813 - 1827 In dieser Zeit gehörte Breitbrunn zum gräflichen Preysingschen Herrschaftsgericht Prien. |
| 1818 Es entstand mit dem neuen Gemeindeedikt die Gemeinde Breitbrunn am Chiemsee. Die Bürger bestimmten zum ersten Mal einen Bürgervertreter in freier Wahl. |
| 1862 Die Gemeinde Breitbrunn wird dem neugebildeten königlichen Bezirksamt Traunstein zugeteilt. |
| 1900 Die Gemeinde Breitbrunn wird mit mehreren Gemeinden dem königlichen Bezirksamt Rosenheim und dem Gerichtsbezirk Prien zugeordnet. |
| 1978 Eine Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Breitbrunn a Ch, Gstadt a Ch, Chiemsee und der Gemeinde Eggstätt mit Verwaltungssitz Breitbrunn wird gegründet. |
| 1985 Zum 31. Dezember schied Eggstätt aus der Gemeinschaft aus und die drei Chiemseegemeinden bestimmen ihr Leben in guter Nachbarschaft weiter. |
| Inhaltsverzeichnis
Vor- und Frühgeschichte: ° Frühe Siedlungszeugnisse ° Zeittafel ° Die neolithische Siedlungsstelle ° Bronzezeitlicher Fund bei Langbürgen ° Fund zweier Bronzenadeln ° Lappenbeil der Urnenfelderezeit ° Grabhügelfeld bei Breitenloh ° Der römische Gutshof bei Unterkitzing mit ÷Erläuterungen ° Römische Münzen am Chiemseeufer ° Römische Fibel am Ufer des Langbürgner Sees ° Weitere Funde aus dem Gemeindegebiet |
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Inhaltsverzeichnis
Haus- und Hofgeschichten: ° Geschichte der Höfe die bis 1900 entstanden sind. |
| 15,00
€ |
28,00 € |
| 1469 |
Erstmals urkundlich erwähnt,
spätgotisch. Zur Kirche gehörten: Stadl, Wolfsberg,
Breitenloh,Weingarten und Plötzing. Vereint mit der Klosterpfarrei
Herrenchiemsee. |
| 1803 |
Säkularisation: 1806 / 1808 Verlegung des
Pfarrsitzes von Herrenchiemsee nach Breitbrunn. Das dortige Kloster
wird aufgelöst. 1809 wurde Frauenchiemsee an Breitbrunn
angegliedert. Die Kirche von Breitbrunn wird Pfarrkirche. |
| 1899 |
Abbruch der alten Kirche. 11.5.1899
Grundsteinlegung; 29.10.1899 Segnung des Rohbaus. 5.7.1903 Weihe des
neuen Gotteshauses durch Erzbischof Franz von Stein aus München. |
| 1957 |
Einbau einer zweiten Empore |
| 1958 und 1989 |
Innenrestaurierung |
| 1986 |
Außenrenovierung |
| 2001 |
Erneuerung der nordseitigen Fenster nach
Hagelschlag |
| Hochaltar |
Predigt Johannes des Täufers - oben: Hl.
Dreifaltigkeit,. Figuren: Petrus und Paulus; Engel, Puten und
Engelsköpfe. |
| Marienaltar |
Maria mit Jesuskind in Wolken; unten: Die Gegend
von Breitbrunn mit der alten Kirche und der hl. Notburga; oben:
Aloisius, Figuren: Joachim und Anna, zwei Engel mit Rauchfass und Kreuz. |
| Josefsaltar |
Hl. Josef in Wolken. Unten in der Landschaft:
Hl. Isidor; oben: Hl. Benedikt. Figuren: Franz von Assisi und Antonius
von Padua . |
| Taufkapelle |
In der Taufkapelle steht der Hochaltar der alten
Kirche. Altarblatt: Christus und die 14 Nothelfer. oben: Der segnende
Gottvater mit der Weltkugel. Tabernakel aus mehrfarbigen
Untersberger-Marmor; daneben: Brustbild von Maria und dem jugendlichen
Jesus. |
| Kanzel |
Korpus und Schalldeckel mit Salvator Mundi und
zwei Engeln aus der Pfarrkirche Otzing. |
| Taufstein |
Der Taufstein ist aus der Stiftskirche
Herrenchiemsee. ( 1806 nach Breitbrunn : Taufrecht der Pfarrei )
Holzdeckel: Ende des 18. Jhdt. |
| Orgel |
1902 von Josef Hackl Rosenheim, erneuert: 1977
und 1988. |
| Grabdenkmal |
Grabdenkmal von Bischof Dr. Ludwig Ebner,
Bischof von Chiemsee. |
| Deckengemälde |
Um 1900, neubarock. Anbetung des Altarsakraments
. |
| Turm |
Der Turm blieb von der alten Kirche erhalten. |